, SSTB - Lars
Französische Meisterschaft ILCA 6
Letzte Woche war ich in La Rochelle an der französischen Meisterschaft ILCA 6 und gleichzeitig für die Schweizer auch zweiter Teil der ISAF Youth Worlds Qualifikation.
Die Regatta begann am Mittwoch mit nur einem Lauf, wo ich hinter zwei Olympiasiegerinnen Dritter wurde. Am zweiten Qualifikationstag konnte ich mit drei weiteren starken Läufen (6, 4, 6) einen guten ersten Teil der Regatta beenden. Nun kamen die Finals; mit meinen bisherigen Läufen lag ich auf der 6. Position und kam somit ins Goldfleet.
Wir hatten fantastisches Wetter mit 10–20 Knoten, leicht drehendem Wind und ca. 1.5–2 m Welle. Am ersten Tag im Goldfleet machten wir zwei weitere Rennen. Ich konnte meinen Platz mit einem dritten und einem 6. Platz gut verteidigen und hatte vor dem letzten Tag der Regatta den besten Streicher (schlechtester Lauf bisher) des kompletten Fleets.
Am letzten Tag gab ich alles. Im ersten Rennen war ich zweiter am ersten Gate. Leider bekam ich eine gelbe Flagge, was mich sechs Plätze zurückwarf, welche ich über das restliche Rennen teils zurückgewinnen konnte und letztendlich Fünfter wurde.
Im letzten Lauf der Regatta hiess es Matchrace für mich, da es die einzige Chance war, mich noch für die Youth Worlds zu qualifizieren (da ich an der ersten Quali-Regatta drei Plätze hinter meiner grössten Konkurrenz war). Ich konnte ihn erfolgreich an das hintere Ende der Goldfleet fahren, und wir haben beide den Lauf in der hinteren Hälfte des Fleets beendet. Somit konnte ich den Lauf streichen und hatte indirekt einen sechsten im letzten Lauf, wohingegen meine Konkurrenz seinen Streicher, einen 12. Platz im Rennen, hatte.
Mit der taktischen Entscheidung konnte ich ihn im Gesamtklassement einen Platz hinter mich bringen, was leider trotzdem nicht ganz für die Youth Worlds Qualifikation reichte. Schlussendlich wurde ich Zweiter U19 und somit Vize-Französischer Meister im ILCA 6. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Regatta und freue mich schon auf die Youth Worlds Quali nächstes Jahr, bei der die grösste Konkurrenz von diesem Jahr altersbedingt wegfällt.