, Kowalewsky Sven

Trainingslager in Dongo – Anfang August

Anfang August trainierten wir bei sehr warmen Bedingungen in Dongo am Comer See. Besonders am Nachmittag bot der gute Wind optimale Trainingsbedingungen. Unter der Betreuung von Lou, Theo und Lars wurde intensiv gesegelt.

Trainingslager in Dongo – Anfang August

Anfang August ging es für unser Trainingslager nach Dongo an den Comer See. Ziel war es, mehrere intensive Tage auf dem Wasser zu verbringen, die Segeltechnik weiterzuentwickeln und möglichst viel Zeit unter guten Trainingsbedingungen auf dem Wasser zu sammeln. Mit Lou, Theo und Lars standen uns drei engagierte Coaches zur Seite, die das Training abwechslungsreich und gezielt aufgebaut haben.

Die Wetterbedingungen waren während des gesamten Trainingslagers sehr sommerlich. Es war durchgehend sehr warm und auch die Nächte kühlten nur wenig ab. Dadurch war es tagsüber an Land teilweise fast zu warm, während das Wasser eine angenehme Abkühlung bot. Gerade nach intensiven Trainingseinheiten war es deshalb oft angenehmer, noch etwas länger auf dem Wasser zu bleiben, als sich an Land aufzuhalten. Besonders gut waren die Windbedingungen am Nachmittag. Mit zunehmender Erwärmung entwickelte sich der Wind und sorgte regelmässig für gute und teilweise sehr schöne Trainingsbedingungen. Dadurch konnten wir die Nachmittage optimal nutzen und viele Stunden mit konstantem Wind auf dem See verbringen.

Mit Lou, Theo und Lars als Coaches wurde das Training sehr fokussiert gestaltet. Neben der Verbesserung der grundlegenden Manöver ging es vor allem darum, Sicherheit und Routine auf dem Wasser zu gewinnen und die Bewegungsabläufe immer weiter zu automatisieren. So entstand ein abwechslungsreicher Mix aus Techniktraining, freiem Segeln und gezielten Übungen.

Ein besonderes Highlight war der Foil-Tag. Neben dem normalen Training wurde dabei auch das Foilen hinter dem Motorboot geübt. Das Training hinter dem Mobo bot die Möglichkeit, sich ganz auf das Gefühl für das Foil, die Balance und die richtigen Bewegungsabläufe zu konzentrieren. Gerade für die ersten Schritte beziehungsweise das gezielte Verbessern der Technik war diese Trainingsform sehr hilfreich. Auch das Ausprobieren eines anderen Teampartners sowie der Wechsel zwischen ILCA und 29er brachte neue Erkenntnisse und liess den einen oder anderen Segler durchaus darüber nachdenken, die Klasse zu wechseln.

Ein grosser Pluspunkt des Trainingslagers war das Marvelia in Dongo. Die Lage direkt am Wasser ist für ein Segeltrainingslager ideal. Die kurzen Wege ermöglichen es, sich voll und ganz auf das Training zu konzentrieren: Ausrüstung vorbereiten, aufs Wasser gehen, zurückkommen, Material pflegen und anschliessend den Trainingstag gemeinsam analysieren. Auch abseits des Wassers bietet der Standort die richtige Atmosphäre für ein solches Trainingslager. Durch die direkte Lage am See entsteht schnell ein klarer Rhythmus aus Training, Erholung und gemeinsamer Zeit. Genau diese Kombination macht Dongo zu einem tollen Spot, wenn der Fokus für mehrere Tage vollständig auf dem Segeln liegen soll.

Das Trainingslager in Dongo Anfang August war insgesamt eine sehr intensive und erfolgreiche Trainingswoche. Die warmen Temperaturen, das angenehme Wasser und vor allem der am Nachmittag gut einsetzende Wind sorgten für viele wertvolle Stunden auf dem See. Die Kombination aus guten Trainingsbedingungen, engagierten Coaches und der perfekten Lage des Marvelia direkt am Wasser machte die Tage in Dongo zu einer rundum gelungenen Erfahrung. Besonders die zusätzlichen Foil-Einheiten und das Ausprobieren verschiedener Boote und Partner sorgten für Abwechslung und neue Impulse. Dongo hat damit einmal mehr gezeigt, dass der Spot hervorragende Voraussetzungen bietet, um sich für mehrere Tage ganz dem Segeln und der Weiterentwicklung auf dem Wasser zu widmen.